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Warum ich meinen ersten Blog zu früh aufgegeben habe

Warum ich meinen ersten Blog zu früh aufgegeben habe

Es ist 2017. 

Ich bin jung und voll motiviert. 

Themen die mich gerade voll gepackt haben:

  • Bloggen
  • Immobilie Investments 
  • Vater werden

Aus den ersten zwei Themen entstand mein erster Blog:

Immobilienkoala.de

Wow, war das ein Gefühl. 

Ich bin das erste Mal im privaten Bereich vom reden ins Handeln gekommen. 

Es fühlte sich genial an. 

Ich wusste zwar nicht 100 % was ich tat, aber egal. 

Irgendwie klappte es. 

Aber leider währte diese Reise nicht für immer. 

Aber woran lag es und was kannst du daraus mitnehmen?

Schauen wir uns das mal an. 

Alles Gute braucht Zeit und somit: Geduld

Auch wenn ich ziemlich wenig Ahnung hatte, ich wusste eins:

Ein Blog entsteht nicht über Nacht.

Sowas braucht Zeit. 

Zum Glück war ich damals sehr geduldig und hatte einfach Freude am Schreiben. 

Und schon nach 1,5 Jahren wurde ich belohnt:

Mir wurde angeboten, ein Buch zu schreiben!

Das hätte ich am Anfang nicht für möglich gehalten. 

Nach 3 Jahren konnte ich dann mit meinem ersten eBook auch die ersten Einnahmen verzeichnen. 

Später als ich dachte aber hey:

Es lief, würde ich sagen. 

Social Media und Vergleiche: Das Ende beginnt

Schon während dem Schreiben meines ersten Buches habe ich gemerkt:

Das Bloggen fällt mir schwerer. 

Denn ein Buch zu schreiben und einen Blog zu führen, neben Job und Familie ist gar nicht so einfach. 

Hier kam es schon immer mal wieder zu Ausfällen. 

Aber schlimmer wurde es erst später. 

Nachdem die ersten Einnahmen kamen, wurde ich ein wenig größenwahnsinnig. 

Ich wollte mehr. 

Das System funktionierte, nun soll mehr hereinkommen. 

Aus dem Hobby wurde „Business“. 

Zu der Zeit sprachen alle von Instagram und wie einfach es sein soll Reichweite und Traffic zu bekommen. 

Also habe ich mir einen Account erstellt und Inhalte veröffentlicht. 

Ein Beitrag ging auch schnell durch die Decke. 

Aber ich habe eine Sache vergessen:

Social Media ist verdammt viel Arbeit und es passt nicht zu jedem Menschen. 

Ich hatte noch weniger Zeit für meinen Blog und verpasste noch mehr Veröffentlichungen. 

Es ging so langsam bergab. 

Was du daraus lernen kannst

Also was war passiert?

Der Blog lief doch?

Und es kamen sogar Einnahmen rein?

Sogar ein kleines regelmäßiges Einkommen. 

Warum also aufgeben?

Genau, dass habe ich mich auch gefragt..

Und die Antwort ist bitter:

  1. Ich wollte zu schnell mehr: Ich hatte gesehen, es funktioniert. Nun sollte es schneller gehen – böser Fehler
  2. Ich habe mich ablenken lassen: Social Media wirkte ja so cool und alle sind hier erfolgreich – kleiner Tipps sind die meisten nicht

Daraus sind für mich 2 wichtige Learnings entstanden:

1 Nur, weil etwas funktioniert, heißt es nicht, dass es immer und schneller klappt

Der Blog hat richtig gut geklappt und die ersten regelmäßigen Einnahmen kamen.

Aber: Das ist keine Garantie für den dauerhaften Erfolg.

Und schon gar nicht, für einen Raketenstart.

Bleib auf dem Boden und mache die Dinge, die du bisher gemacht hast auch.

Erfolg braucht Zeit.

2 Nur, weil es glänzt, heißt es nicht, das es wertvoll ist

Im Englischen sprechen alle immer von shine object syndrome.

Bedeutet einfach gesagt:

Du findest etwas Neues und das glänzt und du lässt das Alte liegen. 

Bei mir war das mein Blog. 

Er war super. 

Aber dann kam Social Media. 

Es glänzte und versprach, schnellere Erfolge zu erzielen. 

Ich habe mich blenden lassen und dadurch den Anschluss an den Blog verloren. 

Also nur, weil etwas glänzt, bedeutet es nicht, dass es besser ist. 

Wie sieht es bei dir aus, hattest du auch etwas und hast zu spät bemerkt, dass du es zu früh aufgegeben hast?

Skål og senere 

Dein Björn

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