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Wie du in 7 Schritten endlich dein Buch schreibst

Warum ich doch einen Blog gewählt habe (und keinen YouTube Kanal)

2017 habe ich meinen ersten Blog gestartet, immobilienkoala.de . Es war ein Herzensprojekt.

Der erste Schritt in die Selbstständigkeit.

Der erste Schritt in die Öffentlichkeit. 

Aber wie so oft im Leben, wenn etwas Anfängt früchte zu tragen, vergisst man es irgendwann.

Ich habe den Blog 4 Jahre lang täglich bearbeitet.

Habe geschrieben, kommentiert, Gästeblogs gesucht.

Und so langsam hat es sich ausgezahlt. 

Nur leider bin ich dann in die SoMe-Falle getappt. (Kurzer Hinweis, ich sage zu Social Media meist nur SoMe ;))

Irgendjemand hatte mir von Instagram damals erzählt. 

Sehr cool gestartet und en Blog vergessen.

Leider.

Seit dem?

Nie wieder reingekommen.

Nun war ich die letzten Jahre auf LinkedIn unterwegs (wieder SoMe…)

War cool, der Ton ist viel professioneller als auf Instagram, aber irgendwie fehlte was.

Wie hier geschrieben, möchte ich wieder mehr back to the roots.

Deswegen schreibe ich nun hier wieder wöchentliche Beiträge 😀

Aber warum eigentlich ein Blog?

Da fiel mir vor Wochen ein Beitrag bei LinkedIn auf.

SoMe ist toll um Aufmerksamkeit zu bekommen. 

Aber es reicht nicht mehr.

Du musst auch long form Content veröffentlichen.

Also Beiträge die länger sind als irgendein kleiner SoMe Beitrag.

Recht hat Steffen.

Aber als er dann seine Lösungen nannte, habe ich mich doch etwas gewundert.

YouTube, Podcast und Newsletter wurden genannt, aber kein BLOG – WHY?

Also einen Kommentar geschrieben, Antwort:

Im groben Sinne: Die Menschen kommen nicht gerne wieder.

Hm, ok. Das ist ein Argument, aber ich würde sagen, ein sehr persönliches (meinte er auch).

Also warum habe ich mich doch für einen Blog entschieden?

Zuerst ein wichtiger Punkt: 

Alle Wege führen in die E-Mailliste, also zum Newsletter.

Da stimme ich zu 100 % zu und das ist gesetzt.

Ob, YouTube, Podcast oder Blog, alle Wege führen in die Liste, denn nur hier kannst du deine Leser immer erreichen.

Du bist und bleibst unabhängig von einer Plattform.

Aber dazu in einem anderen Artikel mehr.

Hier geht es um den Blog.

Also warum?

Das hat mehrere Gründe:

1. Nicht jeder ist gleich

Wie meine ich das?

Nicht jeder ist gleich?

Ganz einfach, es gibt Menschen, die lieben Videos, andere mögen Audios und andere Lesen eben gerne.

Und auch das Leben sieht anders aus, ich lese zum Beispiel extrem gerne und mag es Dinge auch mal nachzuschlagen.

Jemand anderes mag es zum Beispiel alles als Video zu schauen, das persönliche die Mimik und Gestik zu sehen.

Also wenn jemand sagt: Nur Video oder Audio, dann fehlt schon mal der Text.

Und ja, der Newsletter ist auch Text, aber hier müssen sich die Menschen erstmal anmelden.

Du findest also immer jemanden, der lieber einen Blog liest als ein Video schaut.

Beispiel gefällig?

Zwei Blogs die ich einfach schon Seit Jahren gerne lese:

  1. Chimpify (früher noch affenblog), Vladi schreibt einfach super geniale Beiträge. Du spürst das Herzblut welches darein fließt.
  2. Schreibsuchti: Walter ist ein Blogger und Schreibgenie. Für meinen ersten Blog durfte ich extrem viel von ihm lernen. Auch heute noch schaue ich immer mal wieder gerne vorbei.

2. Jeder erstellt gerne anders

Ich weiß nicht wie es bei dir ist:

Vor der Kamera zu stehen und für andere Menschen etwads einsprechen?

Puh, früher war das eine extreme Herausfroderung.

Ich hatte ehrlich gesagt Panik davor.

Nachdem ich nun schon ein paar Videos aufgenommen habe geht es.

Allerdings schiebe ich die Videos immer noch gerne etwas nach hinten.

Einen Blogartikel schreiben?

Da setze ich mich gerne ran, auch mal zwischendurch.

Wieder jemand anderes nimmt gerne seinen Podcast zwischendrin auf oder macht schnell ein Video.

Wieder: Jeder Mensch ist unterschiedlich.

Wie erstellst du zum Beispiel deinen Content?

3. Es ist MEIN Zuhause

Bei YouTube bist du von der Plattform abhängig.

Für deinen Podcast musst du auch eine oder mehrere Plattformen wählen.

Dein Blog?

Den schaltest du einfach über deinen Hoster frei und kannst starten.

YouTube oder Spotify gibt es nicht mehr?

Interessiert dich nicht dein Blog läuft.

Dein Hoster will nicht mehr? Na gut, dann musst du halt alles mal umziehen.

Aber es ist deins.

Du musst nicht auf die Plattform vertrauen.

Ok, du musst dich mit SEO ein wenig auskennen und mit google gutstellen (aber das musst du bei YouTube auch).

Aber das ist machbar.

Danach kannst du deine Website, deinen Blog aber so gestalten wie du es möchtest.

5 Unterseiten? Kein Problem.

Landingpage in spezieller Farbe? Ja das geht.

Es ist dein Zuhause.

Also: Blog oder kein Blog?

Ganz klar?

Alles long form Content Kanäle haben ihre Berechtigung.

Ob YouTube, Podcast oder halt der gute alte Blog, du erreichst die Menschen die du erreichen möchtest.

Alles braucht Zeit und Ressourcen.

Für mich war nach der langen SoMe Zeit klar:

Ich möchte wieder einen Blog haben.

Ein Zuhause, etwas wo ich mich wohlfühle.

Schließe ich die anderen Kanäle aus?

Podcast vielleicht, aber YouTube? Auf alle Fälle nicht.

Später kommt bestimmt auch mal ein oder zwei Videos.

Aber erstmal möchte ich wieder ins long form Content Game reinkommen.

Einfach aus Spaß an der Sache.

Diese Beiträge kann ich auch wunderbar für SoMe Recyclen also weitere kleine Beiträge erstellen.

Até já

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