Warum scheitern Projekte an sich?
- Schlechte Planung?
- 50 / 50 Chance?
- Einfach so?
Nein, nein. Es gibt konkrete Gründe dafür.
4 der häufigsten habe ich dir hier einmal aufgeführt.
Die ich habe keine Zeit Ausrede
“Ich habe keine Zeit für Xy” (XY= Ergänze dein Projekt oder Ziel)
Wie oft hast du diesen Satz gesagt?
Ich habe es ziemlich häufig.
Viele Projekte sind früher nicht gestartet, aus diesem Grund.
Oder als Eltern auch gerne:
- “Ich habe keine Energie mehr.”
- “Ich muss mich ausruhen.”
Ja, kann ich vollkommen verstehen.
Also Angestellter mit Kindern und Familie ist das Leben nicht immer einfach.
Energiemanagement ist da enorm wichtig.
Aber genauso wichtig sind deine Projekte!
Denn:
Sie erfüllen dich und noch viel wichtiger:
Sie geben dir Energie!
Zum Beispiel:
Ich hatte an sich keine Lust, mich ans Schreiben dieses Artikels zu setzen.
Es ist 20 Uhr, der Tag war anstrengend, ich habe neben dem Job und der Familie auch noch renoviert.
Alles blöd.
Aber:
Jetzt wo ich angefangen habe, merke ich wie immer mehr Energie zu mir zurückkommt.
Ich lade quasi beim Schreiben auf.
Klingt irgendwie bekloppt, aber ist so.
Und das ist das Großartige an deinen Projekten:
Oft tun sie auch etwas Gutes für dich.
Aber ich schweife ab.
Du hast keine Zeit für deine Projekte, da waren wir stehen geblieben.
Ist das denn wirklich so?
Oder denkst du es nur?
Oft habe ich früher gehört:
Du hast kein Zeitproblem, sondern ein Prioritäten-Problem.
Das passt.
Denn als Eltern gibt es für uns doch nichts Wichtigeres als unsere Familie – oder?
Also für mich war das immer so.
Meine Familie möchte was:
Schon war ich da.
Aber:
Trotzdem kannst du Zeit für deine Projekte haben.
Oft geht das viel einfacher als du denkst.
Schau dir gerne den Blogartikel an, hier gehe ich das Thema mal genauer an.
Also überlege dir mal ganz in Ruhe:
Hast du ein Zeitproblem?
Oder musst du nur besser planen?
Fehlende Klarheit
Früher war es ganz oft so:
Dann habe ich endlich mal Zeit für meine Projekte.
Kinder sind früh ins Bett, Energie ist da, meine Frau hat sich mit einer Freundin verabredet.
Bingo.
Und dann:
Ok, was mache ich jetzt eigentlich?
Das Projekt war klar:
Mein Buch schreiben.
Aber:
- Wo soll ich denn anfangen?
- Was muss ich alles tun?
- Und wie lange dauert das?
Meist ist dann die Zeit vergangen überhaupt den nächsten Schritt herauszufinden oder was ich eigentlich möchte.
Und wenn ich dann anfangen wollte, war die Zeit um.
Mega ärgerlich.
Damit dir das nicht passiert, ganz wichtig:
Sei dir klar:
- Was ist das Ziel deines Projektes?
- Welche Zwischenschritte brauchst du?
- Welche Aufgaben musst du erledigen, um das zu erreichen?
- Welche Reihenfolge brauchst du?
Schreibe dir das auf.
So hast du es schwarz auf weiß und weißt immer genau, wo du weitermachen sollst.
Wenn du eine Vorlage brauchst, schau dir gerne mal den 20-Minuten-Planer an.
Hier gebe ich dir eine kurze Vorlage, wie du dein Projekt in 20 Minuten vorplanst.
Es muss perfekt sein!
Perfektion.
Ein Wort, was so viele Träume zerstört hat.
Warum?
Weil es sowas wie Perfektion nicht gibt.
Also im normalen Leben.
Deswegen:
Warum solltest du versuchen etwas perfekt machen zu wollen, wenn es sowieso nicht klappt?
Verschwendete Lebenszeit.
ABER:
Das soll nicht heißen, dass du irgendwie etwas zusammenschusterst, ohne dir Mühe zu geben und es dann so in die Welt haust.
Absolut nicht!
Wenn du etwas machst:
Dann mache es gut.
Gut, aber nicht perfekt!
Jedenfalls nicht am Anfang.
Schau mal.
Ich wollte früher das perfekte Buch schreiben.
Den perfekten Blogartikel.
Aber was ist daraus geworden?
Nichts!
Ich wollte alles richtig machen und dadurch, habe ich gar nicht erst gestartet.
Denn ich hatte Angst etwas falsch zu machen!
Und das ist menschlich.
Du hast Angst, was die Menschen denken, wenn du vielleicht etwas bei Social Media posten möchtest.
Hast Angst, wenn du über deine verrückte Idee redest, dass die anderen dich auslachen.
Das kennen wir alle.
Aber:
Deswegen alles perfekt machen zu wollen ist keine Lösung!
Schau dir mal Apple an.
Das erste iPhone war ok, aber nicht perfekt.
Mit jedem neuen iPhone verbessern sie das Vorgänger-Modell, manchmal nur minimal, aber es ist besser als zuvor.
So kannst du es auch machen.
Starte, bringe etwas hervor, dann schau dir die Reaktionen an und verbesser es.
Verbleibe nicht in der es muss alles perfekt seine Schleife, sondern starte!
Planungs-Paralyse
Dieser Punkt gehört fast mit zu der Perfektions-Lüge.
Aber nur fast.
Denn Projekte sind groß, sie bestehen aus mehreren Meilensteinen und Aufgaben.
Das kann manchmal ziemlich beängstigend sein.
Oder manchmal einen auch verleiten zu tief in die Planung einzutauchen.
- “Welcher Meilenstein wäre noch gut?”
- “Habe ich alle Aufgaben erfasst, die ich brauche?”
- “Bin ich richtig mit meiner Vermutung?”
Und noch viele andere Fragen gibt es dazu.
Wir sind Eltern, in unserem Alltag planen wir alles.
Damit es reibungslos funktioniert.
Aber bei den Projekten kann es manchmal zu viel sein.
Du musst nicht wissen, was du bei Schritt 20 machen musst, wenn du nicht mal Schritt 1 gegangen bist.
Das ist noch vollkommen egal!
Wichtig ist Folgendes:
Grobe Planung:
- Was willst du?
- Was sind die ersten Meilensteine?
- Welche Aufgaben sind jetzt wichtig?
- Los gehts!
Das war es.
In diesem Artikel beschreibe ich das nochmal etwas genauer, falls es dich interessiert.
Wichtig ist bei deinen Projekten:
Wo startest du? Was sind die nächsten 1–3 Schritte und dann geh los.
Der Rest des Weges zeigt sich beim Gehen.
Sonst bleibst du wie so viele auch einfach hängen.
Abschluss
Viele Gründe führen dazu, dass du deine Projekte niemals starten wirst.
Hier sind wir eben 4 Gründe durchgegangen.
Ich habe alle 4 schon selber erlebt und erwische mich selber noch gerne dabei fast hineinzutappen.
Dafür sind wir einfach auch Menschen.
Aber wenn wir uns dieser Gründe bewusst sind, können wir gegensteuern.
Welcher der Gründe hält dich aktuell ab?
Skål og senere!
Björn




0 Kommentare